Während viele Schülerinnen und Schüler die Osterferien genießen, kamen acht Mitglieder des Schulsanitätsdienstes im Alter von 14 bis 17 Jahren an drei Tagen freiwillig in die Schule. In einem Aufbaulehrgang erweiterten sie gezielt ihre Kompetenzen für den Einsatz im Schulalltag.
Im Mittelpunkt stand die strukturierte Versorgung von Notfällen anhand notfallmedizinischer Algorithmen sowie eine gezielte Anamnese. Der Lehrgang ging dabei bewusst über die Inhalte eines klassischen Erste-Hilfe-Kurses hinaus: Neben grundlegenden Maßnahmen wurden insbesondere internistische und chirurgische Notfälle behandelt. Auch Dokumentation, Rechtsfragen und die strukturierte Übergabe spielten eine wichtige Rolle.
Der Schwerpunkt lag auf praktischem Training. In realitätsnahen Fallbeispielen arbeiteten die Teilnehmenden im Team und stärkten ihre Handlungssicherheit in Notfallsituationen.
„Es hat richtig Spaß gemacht und ich habe viel gelernt – vor allem, wie wichtig ein klares Vorgehen ist", fasste eine Teilnehmerin zusammen.
Durchgeführt wurde der Lehrgang von Hannes Steffen Henn, Sicherheitsbeauftragter der Schule und ausgebildeter Rettungssanitäter.
Hannes Steffen Henn
