Beim Landeswettbewerb Mathematik sind kniffligen Fragen in mehrwöchiger Heimarbeit zu beantworten. Die Lösungen, die oft individuell unterschiedlich sind, müssen jeweils fehlerfrei bewiesen werden. Aus sechs Aufgaben dürfen vier ausgewählt und eingeschickt werden.
or 34 Jahren wurde der Landeswettbewerb Mathematik ins Leben gerufen, um begabten Unter- und Mittelstufenschülern die Chance zu geben, sich mit schwierigen, umfangreichen Problemstellungen zu befassen. Durch den Wegfall vieler Mathe-AGs gab es dieses Schuljahr mit 531 Teilnehmern zwar etwas weniger Einsendungen in der ersten Runde, aber die Qualität war dennoch gleich hoch geblieben. Acht Schüler des Hebel-Gymnasiums durften sich über einen Preis freuen.
Eine starke Leistung gelangen Moritz Brand, Jan Stillbauer, Eliseo und Matilda Carrasco Krämer, deren Einsendungen jeweils mit einem ersten Preis belohnt wurden. Sie gewannen das Buch „Der mathematische Zauberstab“ über Karten-, Zahlen- und andere Zaubertricks, die sich mathematisch begründen lassen. Moritz und Matilda sind damit unter den Top-21 Neuntklässlern in Baden-Württemberg. Mit dem ersten Preis hatten sie sich für die zweite Runde – mit noch einmal deutlich schwierigeren Aufgaben – qualifiziert. Hier waren nun Eliseo und Moritz wieder erfolgreich und dürfen an einem mehrtätigen Mathe-Seminar teilnehmen (das coronabedingt erst gegen Ende des Jahres stattfinden wird).
Einen starken dritten Preis in der Einzel-Wertung erarbeitete sich der Siebtklässler Vincent Birkel, damit gehört er zu den besten 30 Unterstuflern des Landes. Auch Levente Mihalyi löste die Aufgaben in Einzelarbeit und wurde mit einem dritten Preis belohnt. Im Duo-Team kamen die Achtklässler Eike Janson und Karsten Krein ebenfalls zu einem dritten Preis.
Birgit Schillinger

