Wenn das Herz eines Menschen stillsteht, zählen Sekunden: Prüfen, Rufen, Drücken – drei einfache Schritte, die jeder beherrschen sollte. Am Hebel-Gymnasium hatten Mitglieder der Schulgemeinschaft am „World Restart a Heart Day“ (16. Oktober) die Gelegenheit, genau das in den großen Pausen zu üben. Neben einem offenen Reanimationstraining erhielten die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes zusätzlich ein vertieftes Training.
Bereits im dritten Jahr arbeitete die Schule mit der Studenteninitiative „first aid for all“ zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Reanimationstrainings an Schulen anzubieten. Die Trainer Lukas, Tobi, Anna, Sophie und Hannah brachten den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur theoretische Grundlagen zu Herz und Kreislauf näher, sondern schulten auch den Einsatz von automatisierten externen Defibrillatoren (AED). Besonders gut kam bei den Schulsanitätern an, dass die angehenden Mediziner die komplexen Inhalte auf Augenhöhe und praxisnah vermittelten.
In diesem Jahr stand der World Restart a Heart Day unter dem Motto „Wiederbelebung an ungewöhnlichen Orten“. So war es in den Pausen auf der Bühne der Aula besonders lebendig: Schülerinnen und Schüler, Schulsanitäter und die Medizinstudierenden trainierten dort gemeinsam an interaktiven Puppen die lebensrettenden Maßnahmen.
„Wir freuen uns, die Kooperation mit dem Hebel-Gymnasium auch dieses Jahr fortsetzen zu können und kommen gerne hierher“, betonte Lukas Müller von first aid for all, der als Koordinator der Ortsgruppe Mannheim die Aktionen begleitet.
Reanimationstrainings sind fester Bestandteil des Jahresprogramms am Hebel-Gymnasium und werden von den Lehrkräften Cornelia Bode und Hannes Steffen Henn betreut.
Hannes Steffen Henn
