„Oh Schreck, ein Fleck!“ war das Thema der diesjährigen Junior Science Olympiade. Ob allein, in Zweier- oder Dreierteams – 4 300 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen neun und 15 Jahren nahmen an der ersten Runde teil. Dabei untersuchten die Jugendlichen vielfältige Fragestellungen rund um das Thema Fleckentfernung und Waschmittel.
Sie erzeugten Saft- und Schokoladenflecken, um sie dann mit verschiedenen Haushaltsmitteln wieder zu entfernen. Außerdem beobachteten sie, wie sich ein ausgiebiges Bad in Waschlösungen auf rote Gummibärchen auswirkt und wie sich leichte Gegenstände wie zum Beispiel Haare und Staub durch elektrische Ladung bewegen lassen. Dabei waren gute Kenntnisse in Naturwissenschaften sowie eine gehörige Portion Forschergeist gefragt.
Die Jungforscher-AG unter der Leitung von Carmen Boettcher und Denise Krug hatte in der ersten Runde dieses Wettbewerbs – zu Anfang des Schuljahres - noch viele Versuche in der Schule machen können. Die Teams mit Anna Steinmetz und Clara Conrad, Birk und Anne Janson sowie Lukas Hilger und Tammo Pfeiffer (alle Klassenstufe 5) stellten danach ihre Versuchsergebnisse zu Hause zusammen und schrieben ausführliche Dokumentationen. Alle Teams erreichten Plätze im oberen Mittelfeld. Anna und Clara qualifizierten sich mit ihrer Arbeit sogar für die zweite Runde, die aus einem schwierigen Multiple-Choice-Quiz bestand. Sehr fundiertes Wissen zu Biologie, Chemie und Physik war gefragt: Da musste der Schädel eines Rehs erkannt oder Reaktionen von Kartoffelstückchen mit Wasserstoffperoxid vorausgesagt werden. Beide Schülerinnen konnten Getränke wie Cola, Milch, Sprudelwasser und Leitungswasser dem PH-Wert nach ordnen. Auch wenn sie nicht unter die deutschlandweit 300 Besten und damit in die dritte Runde gekommen sind, hat die Junior Science Olympiade doch ihren Spaß sowie ihr Interesse an Naturwissenschaften verstärkt und sie sind schon jetzt dabei, für die erneute Teilnahme im nächsten Jahr zu trainieren.
Birgit Schillinger


