Was hat die Mathe-Olympiade mit Olympia zu tun? Die Mathe-Olympiade ist ein mehrstufiger Wettbewerb, an dessen Ende die besten Schüler aus der Bundesrepublik das Olympia-Team stellen und im Juli in China Deutschland vertreten dürfen.
Das Hebel-Gymnasium war wieder Austragungsort der Regionalrunde der Mathe-Olympiade, die dieses Jahr einen Teilnehmerrekord feierte: An 25 Orten in Baden-Württemberg schrieben 800 begabte Talente diese besonders schwierige Klausur, die je nach Klassenstufe über zwei beziehungsweise zweieinhalb Stunden geht. Sie umfasst nur drei Aufgaben, die aber viel Nachdenken und einen sorgfältigen Beweis oder Rechenweg erfordern. Im Hebel-Gymnasium traten 28 Schüler an. Teilweise kamen sie auch aus Mannheim, Heidelberg oder Umgebung.
Bei der Regionalrunde haben vom Hebel-Gymnasium Julian Fritsch (5.Klasse) und Kaatje Binder (6. Klasse) besonders gut abgeschnitten. Beide gewannen einen ersten Preis – ein Buch bzw. Knobelspiel. Julian gehört damit zu den besten sieben, Kaatje zu den besten vier Jugendlichen ihrer Stufe in ganz Baden-Württemberg. Für diese Klassenstufen ist die Regionalrunde die höchste Stufe.
Sarah Kästner (5. Klasse) schaffte einen zweiten Preis, Maximilian Süssenbach und Diana Farzin (beide 6. Klasse) einen dritten Preis. Eine Anerkennung gab es für Ellen Wizenmann (7.Klasse) und Mia Stotz (5. Klasse).
Auch Winnie Huang (9.Klasse), Lukas Hilger (10.Klasse) und Vincent Birkel (Abiturjahrgang J2) waren mit einem zweiten Preis erfolgreich und platzierten sich unter den besten sechs Schülern im Land. Erst ab der 7.Klasse kamen die Preisträger eine Runde weiter und wurden zum Wochenendseminar eingeladen. Sie lernten in dem Seminar Beweismethoden, die sie dann gleich in einer Klausur anwenden konnten. Zwei Tage nach dem Wochenende wurde auch noch eine weitere vierstündige Klausur in der Schule geschrieben. Für die drei Hebelianer war die Teilnahme an der Landesrunde ein großer Erfolg.
Birgit Schillinger
