Zeitgleich holten ca. 20 Schüler*innen der Soli-AG des Hebel-Gymnasiums sowohl am Schwetzinger Bahnhof wie auch an der Sporthalle vor dem Hebel-Gymnasium größere und kleinere va. ukrainische Flüchtlingsfamilien ab, um gemeinsam in den Heidelberger Zoo zu fahren.
Da der eigens für diesen Ausflug gecharterte Bus mit seinen 50 Plätzen nicht ausreichte, fuhr ein Teil der Gruppe mit dem ÖPNV. Am Zoo angekommen, wurden Gruppen eingeteilt, die je mit Bollerwagen ausgerüstet los zu den Tieren zogen. In den Bollerwagen befanden sich Muffins, die die Schüler gebacken hatten und auch Apfelschorle und Mineralwasser.
Aufgrund des einsetzenden Regens suchten die meisten Gruppen zuerst die Gehege mit Dach auf: Im Affenhaus, waren die ukrainischen Kinder besonders von den Gorillas fasziniert. Anschließend durchstreiften die Gruppen auf eigene Faust den Zoo. Viele besuchten die Löwen und auch die Elefanten. Nach weiteren Stationen stellte sich bei den Soli-Schüler*innen die Erkenntnis ein, dass der Heidelberger Zoo doch kleiner ist, als aus der früheren Kindheit erinnert.
Nach dem Rundgang sammelten sich die Gruppen zu reichlich Pommes-Frites mit Ketchup beim Zoo-Imbiss. Dann war die Zeit gekommen zurück nach Schwetzingen zum Gymnasium zu fahren.
Der Ausflug konnte den ukrainischen Kindern hoffentlich eine kleine Ablenkung und einen kleinen Lichtblick bescheren. Für die Schwetzinger Soli-AG-Schüler*innen bestand die größte Aufgabe darin den Überblick zu behalten, so dass alle, Groß und Klein, beisammenblieben und niemand verloren ging.
Der gemeinsame Ausflug wurde dankenswerter Weise maßgeblich vom Heidelberger Institute for Compassion finanziert.
Tristan Blake
