Anfang Juli führte die Sportkursfahrt den Sport-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 1 des Hebel-Gymnasiums Schwetzingen gemeinsam mit Herrn Dr. Woodley und Herrn Henn nach Kappeln an der Schlei. Die An- und Abreise erfolgte mit dem Zug, untergebracht war die Gruppe in der Jugendherberge Kappeln.
Im Mittelpunkt der Woche stand die Verknüpfung von sportlicher Praxis und theoretischen Inhalten. Nach ersten Benchmark-Übungen zur Leistungsbestimmung folgten Laufeinheiten, Maximalkrafttraining sowie verschiedene Spiel- und Wettkampfformen wie Volleyball und Tischtennis. Auch eine Radtour an die Ostsee gehörte zum Programm.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Wassersport. Beim Freiwasserschwimmen sammelten die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen außerhalb des Hallenbads und setzten sich mit den besonderen Bedingungen natürlicher Gewässer auseinander. Ergänzt wurde dies durch Theorieeinheiten zum Rettungsschwimmen. Weitere Unterrichtseinheiten beschäftigten sich mit dem Thema Motivation im Sport.
Das Highlight der Woche war für viele der Windsurf-Kurs an der Ostsee. Nach einer Einführung in Material, Technik und Sicherheit konnten die Teilnehmenden erste Erfahrungen auf dem Surfbrett sammeln. Darüber hinaus standen Beachvolleyball und Beachsoccer auf dem Programm.
Für zusätzlichen Teamgeist sorgten verschiedene Gruppen-Challenges sowie eine Strandolympiade. Auch das Abendprogramm war auf Gemeinschaft, Kooperation und Bewegung ausgerichtet und bot zahlreiche Gelegenheiten, den Zusammenhalt innerhalb des Kurses zu stärken.
Die Sportkursfahrt ist ein wichtiger Bestandteil des Bildungsplans und ermöglicht eine intensive Verbindung von Theorie und Praxis. Das Hebel-Gymnasium nutzt solche Projekte, um Lernen über den Unterricht hinaus erfahrbar zu machen und Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern.
Am Ende der Woche stand nicht nur die sportliche Leistung im Vordergrund. Vor allem gegenseitiger Respekt, Fairness und Teamgeist prägten die gemeinsame Zeit und machten die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.
Hannes Henn
