Biber Bilbo hat seine Futterverstecke nach einem mathematischen System auf einer Karte markiert und wieder ausradiert. Nun gilt es, die Plätze zu rekonstruieren. Bei einer anderen Aufgabe wird ein Teppichmuster nach Vorgaben aus einem Flussdiagramm gestaltet.
Diese Aufgaben sind Beispiele aus dem Wettbewerb „Informatik-Biber“, bei dem logisches Denken gefragt ist. Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Kontakt zu typischen Fragen der Informatik: Es geht um Algorithmen, Graphentheorie oder Diagramme – verpackt in nette Textaufgaben mit der Biberfamilie. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die Schüler lösen hier 15 Aufgaben in 40 Minuten am Rechner. Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich starke Teilnehmerzahlen. Dieses Jahr waren über 460.000 Schüler dabei, 400 vom Hebel-Gymnasium. Lehrer Florian Seitz hatte die schulinterne Organisation übernommen.
Nach der bundesweiten Auswertung kamen sechs erste und 17 zweite Preise ans Hebel. Die Preise hängen von dem prozentualen Ranking in Deutschland ab. Bei einem ersten Preis gehören die Gewinner zu den besten zwei Prozent aller Teilnehmer! Dies waren als Einzelteilnehmer Mona Thee (7e) und Julian Arndt (8c). Im Duo-Team waren jeweils Jesper van der Borght und Veit Gürth (beide 8b) sowie Ben Norris und Joschua Boos (beide 10c). Stellvertretender Schulleiter Gundolf March freute sich über die vielen Preisträger und übergab Urkunden sowie USB-Sticks.
Birgit Schillinger
