
Hat Schwetzingen schon einen Regionalkrimi? - „Noch nicht, aber er wird gerade geschrieben...“
Mit einem zweitägigen Wochenendworkshop am Hebelgymnasium, den die aus Regensburg stammende Autorin Carola Kupfer leitete, startete das Projekt „Buch macht Schule – Schule macht Buch“ am Hebel-Gymnasium.

Geschätzt und anerkannt: Marion Strommer ist im Kollegium und in Schülerkreisen beliebt. Die 53jährige Lehrerin für Deutsch und Sport feierte nun ihr 25jähriges Dienstjubiläum.

„Ja, ich war ein Dummkopf und bin heute stolz darauf“, Prof. Martin Hellman erzählte spannende 90 Minuten lang aus seinem Leben, insbesondere aus der Zeit, als er zusammen mit Whitfield Diffie ihre bahnbrechende Erfindung der Public Key Kryptographie veröffentlichte. Für diese geniale Verschlüsselungsmethode erhielten die beiden Wissenschaftler vor zwei Jahren den Turing Preis, den am höchsten angesehenen Preis in der Informatik, vergleichbar mit einem Nobelpreis.

„Das war eine geniale Zeit“, schwärmt Lars Thießen von „seiner“ Sommerakademie. „Wir haben in lockerer Atmosphäre so viel gelernt und gearbeitet, der Zusammenhalt war extrem gut.“ Auch diesen Sommer hatte das Hebel-Gymnasium wieder zwei Schüler auf Akademien untergebracht.

Auch das Hebel-Gymnasium feiert 500 Jahre Reformation. Wie es zu Luthers Thesenanschlag kam und welche weitreichenden Folgen diese Tat nach sich zog, kann nun im Multifunktionsraum des Mensagebäudes im Hebel-Gymnasium betrachtet und nachgelesen werden.

Noch im vergangenen Schuljahr hatte die Klasse 10a den Landessieg beim Geschichtswettbewerb der Körber-Stiftung gewonnen. Geschichtslehrerin Martina Mamodaly hatte ihre Klasse motiviert – und diese drehte einen Film über "Vertriebene früher und Flüchtlinge heute. Welche Rolle spielt die Religion?", der die Jury überzeugte.

Auch am Hebel-Gymnasium wurde der 200.Geburtstag des Fahrrades gefeiert. Die fahrradbegeisterte Lehrerin Bärbel Seefeldt hatte mit ihrer Klasse 8b in den Klassenlehrerstunden ein Projekt rund um das Fahrrad gestartet: Die Klasse stellte die Geschichte des Fahrrades zusammen, erarbeitete Gedanken zum Fahrrad der Zukunft oder zum Fahrrad als Transportmittel. Außerdem gab es einen Fotowettbewerb und ein Quiz. Mit Physiklehrer Dr. Martin Holthausen untersuchte die 8b die Physik am Fahrrad, im Geschichtsunterricht bei Sabine Appel die historische Entwicklung.

Es gibt Heinzelmännchen am Hebel-Gymnasium. Vor allem in der Aula und im Musiktrakt sind sie zugange. Wenn die neuen Hebelianer eingeschult werden, dann sorgen die stillen Helfer dafür, dass bei dieser Empfangsfeier die Akustik stimmt und Musik sowie Begrüßung gut hörbar sind.

Ein eher tristes Straßendorf im hessischen Ried, mitten in einer sumpfigen Landschaft, in einer armen, ländlichen Region: Riedstadt-Goddelau! Warum der Deutschkurs DE2D zusammen mit der Deutschlehrerin Hanna Schwichtenberg und dem Referendar Thomas Cranshaw diesen Ort als Ziel ihrer Exkursion gewählt hat? Weil hier einer der größten Dichter Deutschlands geboren wurde!

Schüler spielen mit viel Witz den Alltag in einem verrückten Krankenhaus
Ein Feuerwerk an Schlagfertigkeit, Gags und witzigen Dialogen lieferten die Schauspieler der Theater-AG des Hebel-Gymnasiums bei ihrer Inszenierung von „Die Welt ist krank und der Arzt hat frei oder die Leiden des jungen Jens“. Ein Schuljahr lang probten 22 Hebelianer an der Komödie unter der Regie von AG-Leiter Daniel Heilmann, der von der ehemaligen Schülerin Chantal Pfisterer assistiert wurde.

Am Ende dieses Schuljahres verlassen drei langjährige Lehrkräfte das Hebel-Gymnasium. Schulleiter Stefan Ade würdigte zunächst Gisela Roquette, Lehrerin für Mathematik und Sport. Symbolträchtig für ihre spätere Leidenschaft für Mathematik und Didaktik wurde sie im US-amerikanischen Princeton geboren, fuhr – noch als Baby - im selben Bus wie Einstein und lag im Kinderwagen des späteren Entwicklungspsychologen Jean Piaget.

Zur Abschlusssitzung des universitätspropädeutischen Seminarkurses „Interreligiöse Dialoge“ am Hebel-Gymnasium hatte Religionslehrer Dr. Henning Hupe einen besonderen Gast eingeladen: Jonas Bedford-Strohm, der gerade seine Masterarbeit an der Universität Heidelberg in evangelischer Theologie eingereicht hat und jetzt in München kirchliche Pressearbeit für die ARD macht. Bekannt wurde Jonas Bedford-Strohm, als er 2013 seinen Vater kritisch und neugierig zu dessen Theologie befragte: „Wer’s glaubt, wird selig“ heißt das aus diesem Interview entstandene Buch von Vater und Sohn.